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Gewaltfreie Erziehung – wie Hunde am liebsten lernen

Jeder Hund lernt durch eine gewaltfreie und harmonische Erziehung am schnellsten. Seine Lernbereitschaft ist am größten, je liebevoller und freundlicher die Atmosphäre ist in der er lernen kann. Wir persönlich lernen übrigens unter diesen Voraussetzungen auch immer schneller und effektiver.


Wesentliche Lernformen in der gewaltfreien Ausbildung

Lernen durch spontanes Verhalten des Hundes

Es gibt viele unterschiedliche Verhalten, die ein Hund von sich aus tut. Man braucht dieses Verhalten nur noch zu loben, angemessen zu bestätigen (z. B. Futter) und mit einem Kommando zu benennen. – Ab der fünften Woche setzt sich ein Welpe auch schon mal hin, dass müssen wir ihm gar nicht mehr beibringen!


• Operante Konditionierung – lernen am Erfolg

Motivation zum Handeln gefolgt von einer Konsequenz: Mit Hilfe von Futter oder einem Spielzeug kann man dem Hund so manche Verhaltensweise entlocken. Der Hund lernt dabei, das auf seine Handlung eine bestimmte Konsequenz (Futter, Spielfreigabe) folgt.


• Klassische Konditionierung – lernen durch assoziieren

Körperberührung löst ein Verhalten aus: Ein sanftes Berühren des Hundes damit er sich hinsetzt, dann wird er gelobt, durch Futter oder mit Spiel in seinem Verhalten bestätigt.

Beispiel: Hundeleine nehmen = nach Draußen gehen. Der Hund lernt, das auf ein bestimmtes Verhalten – Hundeleine nehmen – ein bestimmtes Ereignis – raus gehen – folgt.


• Komplexes Lernen

Nachahmung durch z. B. Stimmungsübertragung.


• Habituation

Gewöhnung an wiederholt auftretende Reize.


• Sensibilisierung

Empfindliche Reaktion auf bestimmte Reize (Reizüberflutung)


• Desensibilisierung

Ein Verfahren, starke Gefühlsreaktionen ,Angst, Wut‘ zu verringern.


• Prägung/Sozialisation

Das Lernen in einem befristeten Zeitraum. Die einzelnen Entwicklungsphasen des Hundes sind hierbei besonders zu beachten.


                                    ...weil wir Hunde lieben!

Lernformen des Hundes

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